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Sonntag, 27. November 2016

Letzter Überblick

Videoanleitungen von Martin, die wieder auf irgendeine Seite des Projekts 95 führen, Wettbewerbergebnisse mit demselben Ziel, wichtige Nachrichten der I. WEB LTD mit ihren Krankenkassentarifen bzw. Kreditangeboten, wieder mal eine Einladung von Herrn Stuart zu "opinionsite" und eine weitere zu "bolou2" - das ist der Überblick über die in der letzten Zeit erhaltenen Spams in meinen Postfächern bei GMX und WEB.DE:





Die Arbeit an meinen Blogs werde ich nun wohl einstellen, da sich mein Körper und mein Hirn nach einer seit eineinhalb Wochen laufenden Radiochemotherapie (das ist eine Strahlentherapie mit gleichzeitiger Chemotherapie) wie eine zerquetschte Tomate anfühlen und die Konzentration auf die Auseinandersetzung mit Spams nicht mehr leichtfällt - und von der Wichtigkeit her auch in den Hintergrund gerückt ist.


Von nun an werde ich Spams einfach nur noch löschen.



Wenn ich noch Kraft habe, dann werde ich vllt. auf diesem Blog ein Krebstagebuch im Rahmen des Labels "Gesundheit" führen, denn was ich hier z. Zt. an "Heilungsmethoden" erlebe, empfinde ich nicht als heilend, sondern als puren Stress für mich als Patienten, der dafür sorgt, dass Pharmaprodukte umgesetzt werden, Strahlengeräte ausgelastet sind und sich dabei ständig auf neue Situationen einstellen soll ...



Über meine am Seitenende veröffentlichte Blogkontaktadresse werde ich weiterhin erreichbar sein.

Samstag, 28. März 2009

Klammern raus

Am Donnerstag sind die Klammern gezogen worden - so sieht die OP-Narbe heute aus:



Dienstag, 24. März 2009

Der Tumor ist raus

Meine OP-Narbe acht Tage nach der Operation...



Dienstag, 17. März 2009

Umgehaun...

...hat mich heute dieser Brief, den mir die Krankenschwester gebracht hat, nachdem ich gestern operiert wurde:












Zur Erklärung: ich arbeite seit ca. einem halben Jahr in einer sog. Arbeitsgelegenheit bzw. befristeten zusätzlichen Tätigkeit in einer Ganztagesbetreuung für Schüler der 5. bis 9. Klasse. Zuerst war ich ja skeptisch, wollte eigentlich was ganz anderes machen, aber bei der hiesigen Beschäftigungsgesellschaft meinte man, ich hätte Abitur, hätte Psychologie studiert und schon mal als Wachmann gearbeitet - ob ich mir vorstellen könnte, mit Kindern zu arbeiten?! Da ich kein Vater bin und mit Kindern nur insofern zu tun habe, dass mich der Lärm des Kindergartens gegenüber meiner Wohnung ständig in die Flucht treibt, war mir zwar schon mulmig, aber ich sah es natürlich, wie es die Politik verlangt, als Herausforderung und stimmte zu.

Tja - was soll ich sagen? Es gefällt mir! Offenbar habe ich eine Art, auf die die Kids einsteigen. Und ich merke, dass sie eigentlich nur laut und ungemütlich werden, wenn man sie nicht beachtet, wenn sich die Betreuer lieber miteinander unterhalten, statt ihren Job zu machen und auf die Kids zu schauen...

Nun musste ich ausgerechnet zum Ende der Maßnahme zur Entfernung eines Tumors ins Krankenhaus...



Dienstag, 27. Mai 2008

Mein kleiner Zeh

Im September 2007 wurde über Nacht mein kleiner linker Zeh blau und schmerzte stark. Im Oktober hat er dann so ausgesehen:











Ich hatte eine Verschlusskrankheit und bekam einen Stent in die betreffende Blutbahn operiert. Laut Aussagen des ersten behandelnden Arztes hatte der Fuß zwei Möglichkeiten: entweder er fault ab oder er stösst das tote Gewebe ab. Nun ja, glücklicherweise hatte sich mein Fuß für Variante 2 entschieden. War zwar eine überaus schmerzhafte Angelegenheit und ich musste ein halbes Jahr mit Krücken laufen - aber immer noch besser, als hinterher keinen Fuß oder gar Bein mehr zu haben

Von Ende Oktober an öffnete sich der Zeh und totes Gewebe wurde abgestoßen. Ich hatte im November und Dezember solche Schmerzen, dass ich nichts fotografieren konnte.

Im Januar 2008 sah der Zeh dann folgendermaßen aus:










Und im März war er fast schon wieder heil: