Dienstag, 20. Juli 2010

Nicht mehr dabei

Herr M.B. hat seit gestern Urlaub, Frau A.B. hat sich gestern krank gemeldet.

Der neue Mitarbeiter Herr R.K. hat sich gestern beim Fußball spielen mit den Kids im nahe gelegenen Park so stark verletzt, dass er sich auch krank melden musste.

Heute stellte sich eine vermeintlich neue Mitarbeiterin bei Frau K.L. vor. Während ich mit Frau S.H. und Frau A.S. im Büro sitze, kommt Frau K.L. mit dieser Dame herein und stellt uns vor: „Das ist Frau S.H., die wird nächstes Jahr nicht mehr dabei sein, das ist Herr A.M., der auch nicht mehr dabei sein wird und das ist Frau Sebastian, die eventuell noch dabei sein wird.“

Freitag, 16. Juli 2010

Keine Verlängerung

Im HKH stelle ich fest, dass gestern offenbar alles ok gelaufen ist. Türen und Fenster waren geschlossen, nur das Radio im Klassenzimmer 9c dudelte noch.

Frau K.L. sagte mir in einem kurzen Gespräch (wir haben Kasse gemacht), dass ich höchstwahrscheinlich nicht verlängert werden würde, da die Beschäftigungsgesellschaft im nächsten Schuljahr das OGS/GGS-Projekt hauptsächlich mit Honorarkräften bestreiten will und man mir keine solche Stelle anbieten könne aufgrund der fehlenden Ausbildung. Den §16e-Vertrag wolle man nicht verlängern, da angeblich die Beschäftigungsgesellschaft 25% meines Entgeltes selbst zahlen muss.

- (Nichts mehr übrig von den Worten des Herrn M.B. im April, als er mir sagte, dass ich mir keine Sorgen machen müsse, da der Chef dieser Beschäftigungsgesellschaft bei einem Gespräch mit ihm über den weiteren Verlauf hinter meinem Namen einen Haken gemacht hätte – das hat er mir scheinbar nur erzählt, damit er weiterhin jemanden hat, der die nicht vergebenen und besprochenen Arbeiten in den teilweise von ihm neu eingeführten Projekten wie „Gesundes Frühstück“ erledigt und der die halbstündige Pause bei mehr als 6 Stunden nur auf der AZK eintragen muss, sie aber aus Zeitmangel nicht machen kann, während anderen neuen KollegInnen keinerlei Arbeiten zugeteilt wurden und sie somit von 09:30 Uhr bis 13:00 Uhr Pause machen, um dann in aller Ruhe ihr Mittagessen einnehmen zu können, sich dann auf den Hof setzen und danach in die Hausaufgabenbetreuung verschwinden.) -

Donnerstag, 15. Juli 2010

Irgend jemand wird es schon machen

Heute ist kein Hitzefrei. Ich bin von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr im VIBA-Projekt.

Herr M.B. war gestern nicht da. Frau A.S. sagt mir heute, dass er sich heute krank gemeldet hätte.

Um 12:25 Uhr gehe ich in meine Pause. Erst zum Netto-Markt, dann in unseren Besprechungsraum im Hauptgebäude. Im Teamraum sitzt Frau E.T. und strickt. Mir fällt auf, dass unser Telefon samt Ladestation aus dem Besprechungsraum entfernt wurde. Frau E.T. sagt mir, dass sie vor einer halben Stunde noch telefoniert hätte und dass sie auch nicht wüsste, wo das Telefon geblieben ist.

Um ca. 12:45 Uhr kommt Frau A.B. in den Teamraum und spricht mit Frau E.T. scheinbar über ihre heutige Belegung der Bastel-Neigungsgruppe, dass sie vier Kinder hätten. Die Küchendienstvertretung, welche Frau A.B. hätte, erwähnen sie nicht. Um 12:50 Uhr gehen sie rüber zum HKH.

Während einer Rauchpause nachmittags treffe ich Frau S.H. auf dem Hof, die mir erzählt, dass sie schon wieder schreien musste, da mittags niemand in der Küche war (Frau A.B. hat wie immer in aller Ruhe ihre Mahlzeit eingenommen) und Frau M.S. sagte, dass oben die Eiswürfel in der Küche herumliegen.

Frau S.H. sagte mir auch, dass sie vergessen hätte, im HKH im Raum der QUAG 9c Türen und Fenster wieder zu schließen (sie hatte den Raum wieder aufgesperrt, um die Kinder unbe-aufsichtigt darin spielen zu lassen). Ich sagte ihr, dass ich heute auch nicht mehr ins HKH gehe und dass normalerweise das Putzteam alles schließen würde.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Hitzefrei für Betreuerinnen?

Frau A.B. ist seit Montag wieder gesund, sie sagt, sie hat am Wochenende in der Pizzeria Dario die Frau A.T.-G. getroffen.

Seit Montag ist Hitzefrei. Frau A.S., Frau A.B. und Frau E.T. verziehen sich jeden Tag ins Schülercafé bzw. in den Physiksaal. Am Dienstag schaue ich ins Schülercafé: zwei Mädels spielen, Frau A.S. sitzt auf der Couch, Frau E.T. sitzt auf der Couch und strickt, Frau A.B. liegt auf der Couch. Die Mädels kommen nach und nach wieder auf den Schulhof, die Damen kommen um 15:30 Uhr, um dann in das Hauptgebäude zu gehen.

Heute ging ich in den Physiksaal, da mich Frau K.L. angerufen hat. Ich soll morgen von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr das SLZ betreuen und muss deshalb Frau A.B. darauf hinweisen, dass sie morgen den Küchendienst fertig machen muss. Die drei Damen sitzen hinten und basteln an der Glückwunschkarte für Frau A.T.-G., in der zweiten Reihe sitzt die Schülerin Vanessa D. und malt.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Kranke Vertretung

Bin ab 08:45 Uhr im SLZ (EDV-Raum VIBA-Projekt).

Gegen 10:15 Uhr kommt ein Mädchen aus der 10m, die ich im zweiten SLZ nebenan mit betreue. Sie braucht auch Folien. Da Herr W.F. krank ist, wurde am Montag auf der Teamsitzung beschlossen, dass Herr J.B. die Vertretung für ein paar 9c-Termine und die Termine der 10m im SLZ übernimmt.

Um 14:00 Uhr werde ich meine Pause machen und mich ab 14:30 Uhr bei der Spiele-AG um mein ausstehendes Geld kümmern.

So habe ich das heute vor – und ich bin sehr gespannt, was mich nachmittags im HKH erwartet. Ich werde, wie bereits vor zwei oder drei Wochen angesagt, keinen von wem auch immer angefangenen Küchendienst fertig machen, denn wenn die Damen zwei Wochen lang Zeit haben, sich im Rechenbergpark ein schattiges Plätzchen zu suchen, dann können sie meiner Meinung nach auch einmal den Küchendienst fertig machen, damit ich endlich einmal meine anderen Arbeiten erledigen kann.

Ich erfahre später, dass sich Frau A.B. krank gemeldet und Herr M.B. den Küchendienst übernommen hat. Als ich um ca. 14:40 Uhr ins HKH gehe, stelle ich fest, dass die Spülmaschine nur angeschaltet, nicht aber in Betrieb genommen wurde und starte sie. Ich gehe zurück in das Hauptgebäude und kümmere mich um meine Kasse. Gegen 15:45 Uhr gehe ich wieder ins HKH, um abzusperren. Die Spülmaschine ist geleert, soweit ist alles ok – zum Trinken haben die Kinder scheinbar nichts bekommen, es stehen weder eine gefüllte Karaffe noch benutzte oder unbenutzte Trinkbecher herum. Das Geschirr vom „Gesunden Frühstück“ ist aus der Spülmaschine geräumt und auf der Arbeitsplatte verteilt worden (einzelne Stapel).

Mittwoch, 7. Juli 2010

Drei Tage

Diese Woche ist kein Hitzefrei. Am Montag zieht sich jedoch das halbe Team nach den Teamsitzungen und dem Mittagessen ins Büro zurück, um einen Elternbrief zu entwickeln, damit wir die Kinder bei Hitzefrei bereits um 15:00 Uhr gehen lassen können, weil sie bereits um 11:15 Uhr Schulschluss haben.

Ich spreche auf der Teamsitzung die Sache mit dem verschwundenen Schlüssel an – keiner will ihn gehabt haben, dies hat sich bis heute auch nicht geändert.

Herrn K.V. und Frau S.H. spreche ich von Montag bis heute auf die 70,- € an, die sie der OGS-Kasse schulden, Dienstag sagt mir Herr K.V., er hätte eine andere Hose an und deshalb das Geld und die Abrechnungen nicht dabei, Mittwoch schweigt er auf meine Anfrage. Ich sage den beiden, dass ich das mit Frau K.L. besprechen werde, wenn ich das Geld und die Abrechnungen bis Donnerstag nicht hätte.

Montag nachmittag macht Herr J.B. im HKH mit zwei Schülern Hausaufgaben, ich habe ca. 12 – 15 Kinder auf dem Hof, von denen Herr M.B. später einen Großteil abzieht, um mit ihnen zum Boxsack ins Hauptgebäude zu gehen.

Der Rest der Betreuer incl. dem neu hinzu gekommenen Herrn R.K. ist zu einem nahe gelegenen Park gegangen (mit sehr wenigen Kindern).

Am Dienstag sieht es nicht viel anders aus, die drei Russinnen (Frau A.S., Frau E.T., Frau A.B.) gehen zur Hausaufgabenzeit um 14:00 Uhr mit wenigen braven Kindern zu dem nahe gelegenen Park (es ist kein Hitzefrei!), Frau S.H. und Herr K.V. ziehen sich mit ihrer höchstens vierköpfigen „Spiele-AG“ ins Schülercafé zurück, Herr J.B. und Herr R.K. kommen bald vom nahe gelegenen Park zurück und helfen mir im HKH.

Frau A.S. hat übrigens auch in dieser Woche keine Ganztagsklasse (sind auf Klassenfahrt), zieht es jedoch vor, anstatt im HKH mitzuhelfen, mit ihren Landsmänninen in den nahe gelegenen Park zu gehen.

Ebenso heute: Herr J.B. hätte eigentlich 10m im Selbstlernzentrum, ist jedoch vormittags beim Zahnarzt. Herr M.B. hätte VIBA im SLZ und somit gleichzeitig Vertretung für Herrn J.B., ist jedoch überall, nur nicht im SLZ.

Gegen 11:00 Uhr kommt Frau A.S. mit der Schülerin Jasmin K. aus der 10m ins Büro und „beauftragt“ mich damit, diesem Mädchen zu helfen, da sie etwas auf Folie ausdrucken muss.

Ich helfe ihr, muss dann jedoch um 12:00 Uhr ins HKH.

Während des Küchendienstes bekomme ich gegen 13:30 Uhr einen Anruf auf dem GTB-Handy. Es ist jemand aus der Verwaltung, der von Herrn M.B. wissen möchte, welche vier der oben erwähnten Hitzefrei-Briefe er nicht verschicken soll.

Ich gehe hinunter. Herr M.B. sitzt an einem Tisch und isst. An einem anderen Tisch sitzen nahezu alle anderen BetreuerInnen und essen tief im Gespräch versunken. Herr M.B. sagt mir, dass Frau S.H. eine Liste hätte, diese gibt Frau S.H. mir auf Anfrage und ich bringe die Liste in die Verwaltung ins Hauptgebäude.

Vorher kommt ein Junge in die GTB und möchte seinen Ball zurück geben. Er wendet sich dazu an mich, da ich gerade stehe (neben Herrn M.B., der am Mittagstisch sitzt). Ich sage zu dem Jungen, dass ich keine Zeit hätte, er solle sich an einen der vielen Betreuer wenden, die da essen und nichts zu tun hätten (ich musste schon kurz vor 13:00 Uhr, als ich wie immer auf die Schnelle gegessen habe, während des Essens aufstehen und den Ball ausgeben). Der Junge sprach Herrn M.B. an, ich sagte, dass dies kein Betreuer sei und schließlich erledigte Herr K.B. den Job (wie immer, obwohl er Essen ausgegeben hatte und jetzt selber in Ruhe essen wollte, Frau A.B. und Frau E.T. z. B. holen sich immer um 13:00 Uhr mit den Kindern zusammen ihr Essen und sitzen um 13:30 Uhr immer noch mit Frau M.S. am Mittagstisch).

Als ich aus dem Hauptgebäude zurückkomme, sagt mir Frau S.H., dass nun noch eine Adresse hinzu gekommen sei, an die man keinen Brief schicken muss. Ich teile der Verwaltung dies per Handy mit. Ich stelle für mich fest, dass Frau S.H. zwar alles mögliche anfängt, dann stark nachlässt, um es schließlich mich zu Ende bringen zu lassen, denn diese Arbeitsweise erinnert mich stark an die Planung und Durchführung der Pfingstferienbetreuung, wo sie nicht einmal den Überblick darüber hatte, wer gezahlt hat und wer mitgehen darf, und ich dann letztendlich, da sie ja dann auch wieder für vier Wochen krank war, den Karren aus dem Dreck ziehen musste.

[EDIT: Trotzdem muss ich sagen, dass Frau S.H., obwohl sie noch sehr jung ist (was mancherlei entschuldigt), die engagierteste Kollegin war, was ich sehr bewundert habe. Vielleicht hat sie sich einfach auch nur mehr Engagement von ihren KollegInnen erwartet.]

Gegen 14:00 Uhr bestimmte Frau A.S. wieder, dass alle Betreuer (natürlich ohne mich, denn ich werde bei den „Planungen“, wer in Parks oder zum Eis essen geht, nie mit einbezogen, da ich ja Küchendienst mache; warum Frau A.S., auch wenn sie keine Klasse hat, wie selbstverständlich in den nehe gelegenen Park geht, obwohl ich im HKH Hilfe bräuchte, ist mir unklar – diese Hilfe hatte sie mir schon für den 17. 06. versprochen, sich jedoch dann doch lieber dafür entschieden, mit Frau A.B. ins Klassenzimmer zu verschwinden, wo sie sich dann den Angaben der Kinder zufolge mit Frau A.B. auf russisch unterhält, während die Kinder ruhig sein müssen und auch keine Kopfhörer aufhaben dürfen, um diese Ablenkungen seitens der Betreuerinnen ausschalten zu können) in den nahe gelegenen Park gehen würden. So verschwanden sie also wieder mit wenigen Kindern. Herr R.K. kam bald wieder zurück, war ihm offenbar zu wenig los.

Zwischen 15:30 Uhr und 15:45 Uhr mache ich eine Runde ums Schulgrundstück, um eine Zigarette zu rauchen. Als ich zur Hauptstraße komme, sehe ich die Schülerin Nisa mit ihrem Roller vom Park kommend die Hauptstraße entlang fahren. 20 Meter dahinter kommen die drei Russinnen nebeneinander gehend. Weitere 30 Meter hinter ihnen kommt die Schülerin Jessica D. Arm in Arm mit ihrem bei uns nicht angemeldeten Freund Vladimir. Die Russinnen hat es überhaupt nicht interessiert, was hinter ihnen passiert.

Freitag, 2. Juli 2010

Von der Polizei gesucht?

Ein Anruf bei der für den Bezirk der Schule zuständigen Polizeiinspektion brachte keine Ergebnisse. Es gibt weder etwas, das mit meiner Person zusammenhängt, noch etwas, das mit der Schule in Verbindung zu bringen wäre, warum man mich suchen könnte.

Ich stelle fest, dass im Schlüsselkasten der zweite Schlüssel für das HKH fehlt und setze Herrn M.B. davon in Kenntnis.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Nicht vertretende Vertretung

Ich gehe nach meinem VIBA-Dienst um 14.00 Uhr (jetzt beginnt meine Pause) zum Netto-Markt, um mir etwas zu essen zu kaufen. Auf dem Hof des Hauptgebäudes begegnet mir Herr K.B. zusammen mit einer jungen türkischen Frau. Er ist jedoch so vertieft in sein Gespräch mit der Frau, dass er mich gar nicht bemerkt. Da ich ja aus vergangenen Erlebnissen weiss, dass Herr K.B. gerne während seines GGS-Dienstes Familienmitglieder in den Büroräumen des Hauptgebäudes platziert und sich um sie kümmert (Frau A.S. wird ja offenbar teilweise freitags dafür von der Beschäftigungsgesellschaft dieser Stadt bezahlt und macht Überstunden, um dem Sohn von Herrn K.B. Nachhilfe zu geben), wundere ich mich nicht weiter, denn diese Woche haben auch die GGS-Klassen jeden Tag Hitzefrei und Herr K.B. somit ausser dem Heruntertragen der Teller und der halbstündigen Essensausgabe keine weiteren Aufgaben.

Um 14.30 Uhr schaue ich im Büro noch kurz in meine Ablage. Herr K.B. sitzt am Schreibtisch von Herrn M.B. vor dem Monitor, seine Begleiterin sitzt am Schreibtisch von Frau A.S. vor dem Bildschirm. Frau K.L. steht im Büro und erklärt den beiden, dass sie das verbieten muss, da auf den Rechnern sensible Daten sind.

Ich gehe ins HKH. Hier sitzen Frau A.B. und die Schülerin Vanessa D. und plaudern. Alle anderen Betreuer (Frau A.S., Frau E.T., Herr J.B., Frau S.H., Herr K.V.) sind mit den Kindern zum Rechenberg gegangen. Die 5a macht einen Schulausflug zum „Erfahrungsfeld der Sinne“ und soll gegen 15.00 Uhr eintreffen.

Oben in der Küche war auf den ersten Blick alles sauber - auf den ersten Blick ...
  • Die Spülmaschine wurde nach ihrem Waschgang weder geöffnet noch ausgeräumt.
  • Die hinter der Tür stehenden leeren Flaschen waren teilweise umgekippt.
  • Das Geschirr vom „Gesunden Frühstück“ war im Korb, dieser stand auf der Arbeitsplatte, die Trinkbecher waren nicht abgetrocknet, sondern nass ineinander gestellt.
  • Eine Getränkekaraffe war ins Regal geräumt, die andere von mir gestern im Kühlschrank platzierte Karaffe stand noch immer dort – scheinbar haben die Kinder nichts zu trinken bekommen.
  • Im unteren Bereich des Kühlschrankes stand ein Karton mit Eis. Als ich dieses aus dem Karton heraus ins Gefrierfach stelle, fließt es mir teilweise aus den Bechern. Herr K.B., der für die Essensausgabe verantwortlich ist, war offenbar wie immer vor und nach der Essensausgabe so arg damit beschäftigt, Behälter von daheim zu holen und Essen heim zu bringen, dass er sich dieser Sache nicht widmen konnte.
  • Beim Ausräumen der Spülmaschine stelle ich fest, dass sie wieder dermaßen vollgestopft war, dass zwischen dem Besteck die Majonaise klebte. Becher waren gar keine in der Maschine.
Nachdem ich diese Punkte abgearbeitet und die Warmhaltebehälter wie oben beschrieben gereinigt hatte, während Frau A.B. unten weiterhin mit Vanessa plauderte, schaute ich in den Schrank nach dem GTB-Handy. Es lag ausgeschaltet in seinem Glasbehälter. Ich nahm es an mich und prüfte, ob irgendwelche Anrufe waren. Glücklicherweise war dies nicht der Fall.

Es war jetzt kurz nach 15.00 Uhr. Die Arbeit war getan und Frau A.B. „musste“ nun mit Vanessa kurz ins Lehrerzimmer. Wann sie zurück kamen, kann ich nicht sagen, denn um ca 15.20 Uhr kam die 5a zurück von ihrem Ausflug, ich sagte den Kids, dass ich Eis oben hätte – und war fortan oben mit den Kids beschäftigt – Herr K.B. musste sich offenbar noch immer um seinen Besuch kümmern.

Irgendwann zwischen 15.30 Uhr und 15.45 Uhr, als ich oben wieder alles sauber hatte, kam ich runter – inzwischen waren wieder alle Betreuer und Kids eingetroffen.

Frau S.H. erzählte mir, dass ich zwischen 11.00 Uhr und 11.30 Uhr im HKH von der Polizei gesucht wurde, die jedoch bei mir im Selbstlernzentrum des Hauptgebäudes nie ankam.

Montag, 28. Juni 2010

Keine Entschuldigung

Frau A.B. ist wieder gesund. Frau S.H. ist nach vierwöchiger Krankheit auch wieder da. Auf der Teamsitzung fällt kein Wort über die vergangenen Ereignisse. Frau E.T. ist nun bis Mittwoch krank.

Auf der Teamsitzung bei der Schulrekrorin überreicht Adrian Frau A.B. sein Entschuldigungsschreiben, welches Frau A.B. akzeptiert. Ansonsten fällt kein weiteres Wort über die Angelegenheit.

Adrian sagt mir später auf Anfrage, dass Frau A.B. sich bei ihm nicht entschuldigen musste.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Wer macht die Arbeit?

Herr K.V. macht Küchendienst, nachdem er festgestellt hatte, dass oben in der Küche niemand ist. Frau A.B., die mich heute eigentlich vertreten würde, ist noch krank. Ich übernehme ab 14.30 Uhr.