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Donnerstag, 6. Februar 2014

Schnelle und umfassende Auskunft durch die AZ Direct GmbH

Schnell, umfassend und informativ war sie, die Antwort von AZ Direct, die ich heute aus dem Briefkasten zog. Bereits einen Tag nach meiner Email an die AZ Direct GmbH wurde das Antwortschreiben verfasst.




In diesem 2seitigen Schreiben legt mir die Datenschutzabteilung des Unternehmens dar, wie man an meine Adresse gekommen ist und aufgrund welcher rechtlicher Grundlagen meine Adresse für Werbezwecke weitervermietet wurde.

Weiterhin teilt man mir mit, dass meine Anschrift nun seit dem 4.2.14 aufgrund meines Werbewiderspruchs aus der bundesweiten "Haushaltsdatei" der AZ Direct GmbH gelöscht/gesperrt wurde. Ausserdem hat man meinen Werbewiderspruch auch weitergeleitet an das Unternehmen, durch welches die AZ Direct meine Anschrift bezogen hat. Es handelt sich hierbei um die Firma "Direkta Gesellschaft für Marketing mbH, Hoyendonk 12, 47638 Straelen".

Abschließend werde ich noch darauf hingewiesen, dass neben der AZ Direct GmbH auch noch andere Firmen in der BRD ähnliche "Haushaltsdateien" aufgebaut haben und ich mich, sollte ich generell nicht an Direktwerbesendungen interessiert sein, in die sog. Robinson-Liste eintragen lassen sollte.

Ein "Aufnahmeantrag für den kostenlosen Eintrag in die Robinsonliste" (DDV-Robinsonliste, Postfach 14 54, 33244 Gütersloh / www.ichhabediewahl.de) ist dem Schreiben auch beigefügt.


Ich muss zugeben, nach den Schilderungen, die ich teilweise in dem erwähnten Forum der Seite von Antispam e.V. über die fruchtlosen Auseinandersetzungen mit der Kette der Direktmarketing-Unternehmen gelesen habe, war ich wirklich angenehm überrascht. Dieses Antwortschreiben hat keinerlei Fragen mehr offen gelassen.

Vielleicht mag es daran liegen, dass manche Mitmenschen ihre Werbewidersprüche telefonisch absetzen wollen, was rechtlich eine etwas heikle Angelegenheit ist - ich bin ja schon froh, dass Emails akzeptiert werden.

Montag, 3. Februar 2014

Unerwünschte Briefwerbung von Barclaycard

Heute staunte ich mal wieder nicht schlecht, als ich meinen Briefkasten öffnete. Neben Briefen, die wirklich für mich bestimmt waren fand ich einen an mich adressierten Brief mit folgendem Absender vor: Barclaycard, Barclays Bank PLC, 22792 Hamburg.

Inhalt des Briefes war ein (bereits mit meinen Daten versehener) "New Visa Antrag"?!? Auch eine Email-Adresse für einen Werbewiderspruch ist angegeben.




Ich hatte noch nie etwas mit dieser Bank zu tun. Als verantwortliche Stelle i.S. des Bundesdatenschutzgesetzes ist die AZ Direct GmbH in Gütersloh angegeben, die scheinbar eine Bertelsmann-Tochter ist. Recherchen über dieses Unternehmen führten mich zu einem interessanten Beitrag auf der Seite"antispam-ev.de" (https://www.antispam-ev.de/forum/archive/index.php/t-17838.html?s=1b2b73a9c0875e525faa5b1e609dddc3), wo man erfährt, dass auch die Deutsche Post Direkt GmbH, von welcher ja die Targobank ihre Adressen bezieht, die Adressen von der AZ Direct GmbH bezieht. Und die Kette geht noch weiter ...


Also habe ich zunächst einmal meinen Werbewiderspruch bei "Barclaycard" (service[at]barclaycard.de) abgesetzt:



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich erhielt heute eine nicht bestellte und unerwünschte Werbepost von Ihrem Unternehmen.

Ich habe weder Ihrem Unternehmen noch der AZ Direct GmbH mein Einverständnis für solche Werbebelästigungen gegeben.

Ich widerspreche daher der weiteren Verarbeitung meiner Adresse zu Werbezwecken und der Weitergabe an Dritte.

Ebenso widerspreche ich der Verarbeitung meiner Email-Adresse zu Werbezwecken, sowie deren Weitergabe an Dritte.


Mit freundlichen Grüßen




Danach suchte ich auf "http://www.az-direct.com" eine brauchbare Adresse für meinen Widerspruch bei der AZ Direct GmbH. Da diesem Unternehmen der eigenen Darstellung nach der Datenschutz besonders wichtig ist, sendete ich meinen Widerspruch also an die bei diesem Thema angegebene Adresse "az.datenschutz[at]bertelsmann.de":


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich erhielt heute eine nicht bestellte und unerwünschte Werbepost der Firma "Barclaycard". Als verantwortliche Stelle i.S. des Bundesdatenschutzgesetzes ist die AZ Direct GmbH angegeben.

Da ich der AZ Direct GmbH weder meine Adresse noch ein Einverständnis für die Nutzung meiner Adresse für Werbezwecke bzw. der Weitergabe an Dritte erteilt habe, teilen Sie mir bitte mit, wie Sie zu meiner Adresse gekommen sind und wer Ihnen die Genehmigung erteilt hat, diese Adresse an Dritte für Werbezwecke weiterzugeben.

Ich widerspreche ausdrücklich der weiteren Verarbeitung meiner Adresse zu Werbezwecken und der Weitergabe an Dritte.

Ebenso widerspreche ich der Verarbeitung meiner Email-Adresse zu Werbezwecken, sowie deren Weitergabe an Dritte.


Mit freundlichen Grüßen






Mal sehen, ob ich irgendeine Antwort bekomme ...



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EDIT: Lesen Sie unbedingt auch die Antwort der AZ Direct GmbH

http://unanne.blogspot.de/2014/02/schnelle-und-umfassende-auskunft-durch.html


Mittwoch, 3. Juli 2013

Antwort von der TARGOBANK

Das hätte ich nicht gedacht, dass ich von der TARGOBANK dermaßen schnell eine Antwort erhalte. Noch weniger hätte ich gedacht, dass ich auf Grund meiner Mail auch gleich aus deren Verteilersystem gelöscht werde:


Gesendet: Mittwoch, 03. Juli 2013 um 15:31 Uhr
Von: 'TARGOBANK'
An: MeinName@web.de
Betreff: Re: Lob & Tadel - Ticketnummer xxxxxxx


Sehr geehrter Herr MeinNachname,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Die TARGOBANK AG & Co. KGaA nutzt die Möglichkeit, für Werbekampagnen Anschriften über Adressverlage zu erhalten. Die Adressen und Werbemittel werden ausschließlich bei externen Dienstleistungsunternehmen verarbeitet. Eine Speicherung oder Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten in unserem EDV-System erfolgt nicht. Entsprechend können wir Ihre Daten nur dann in unsere interne Werbeverbotsliste aufnehmen, wenn Sie uns diese mitteilen.

In jedem Werbeschreiben ist ein Werbecode aufgedruckt, über den weiter zurückverfolgt werden kann, woher die verwendete Anschrift stammt. Diesen haben Sie uns in Ihrer Nachricht schon mitgeteilt, vielen Dank.

Wir haben Ihre Adresse von der Deutsche Post Direkt, Sträßchensweg 10, 53113 Bonn, (datenservice@postdirekt.de) erhalten.

Sie wünschen, dass wir Ihnen keine Werbung mehr zusenden. Gern haben wir Ihre Anschrift aufgenommen. Dadurch stellen wir sicher, dass Sie künftig keine Werbung mehr von der TARGOBANK erhalten. Wenn die Schreibweise von Anschrift und Namen auf dem Werbeschreiben abweicht, benötigen wir zusätzlich die exakten Angaben von unserem Werbeschreiben.

Wir bitten jedoch um Verständnis, dass ein sofortiger Abgleich Ihrer Adressdaten mit allen laufenden Marketingaktionen aus organisatorischen Gründen nicht möglich ist. Es könnte daher ausnahmsweise noch vorkommen, dass bereits in Auftrag gegebene Werbepost nicht gestoppt werden kann. In diesem Fall bitten wir um Entschuldigung. Im Regelfall sollte das Werbeverbot aber unmittelbar greifen.

Bitte beachten Sie, dass unadressierte Postwurfsendungen der TARGOBANK weiterhin in Ihren Briefkasten gelangen können. Wenn Sie das nicht möchten, ist ein entsprechender Hinweis auf Ihrem Briefkasten notwendig.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Wie zufrieden oder unzufrieden sind Sie mit unserem E-Mail-Service:
https://www.netigate.se/a/s.aspx?s=xxxxxxxxxx

Einen schönen Mittwoch wünschen wir Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

i. A. xxxxxx yyyyyyy
TARGOBANK AG & Co. KGaA

Sollten Sie zum gleichen Thema noch ein weiteres Mal Kontakt mit unserem Service-Team aufnehmen wollen, dann geben Sie dabei bitte die Bearbeitungsnummer xxxxxx an. So können wir auf die bisherigen Informationen zu dieser Anfrage direkt zugreifen und Ihnen schnell weiterhelfen.


Dienstag, 2. Juli 2013

Briefwerbung von der TARGOBANK

Nachdem ich mich vor einigen Monaten endlich durch Werbewidersprüche von nie bestellten, jedoch Jahre lang erhaltenen Briefwerbungsbelästigungen von den Unternehmen EasyCredit und Kabel Deutschland befreit hatte und mein Briefkasten nun Monate lang nur das enthielt, was hineingehört (von den falsch zugestellten Briefen mal ganz abgesehen), staunte ich heute nicht schlecht, als ich in meinem Briefkasten eine an mich adressierte Infopost der TARGOBANK vorfand.



Ich hatte vorher noch nie etwas von dieser Bank gehört, geschweige denn zu ihr irgendeinen Kontakt gehabt.

In dem Schreiben wird mir ein Kredit angeboten. Das Kleingedruckte in der Fußzeile verrät mir, dass ich, wenn ich zukünftig keine Angebote mehr erhalten möchte, schriftlich der Verwendung meiner Daten für Werbezwecke widersprechen könne.

Als verantwortliche Stelle i.S.d. BDSG wird übrigens die Deutsche Post Direkt GmbH genannt - da die TARGOBANK ihre Werbeaktion höchstwahrscheinlich mit dem Listenprivileg legitimiert, vermute ich, die Deutsche Post Direkt GmbH ist dann der Listenlieferant. Ich habe aber meines Wissens nach der Deutschen Post oder ihren Tochterfirmen auch nie ein Einverständnis dafür gegeben, meine Adressdaten an Dritte auszuhändigen.

Ich bin also auf www.targobank.de und habe den Begriff "Werbewiderspruch" in die Suchleiste eingegeben, da ich auf der Seite beim Querlesen nichts derartiges finden konnte. Bei manchen Firmen wird man auf diese Art fündig und kann seinen Werbewiderspruch absetzen. Da ich nichts finden konnte, habe ich auf der Kontaktseite eine E-Mail abgesetzt. Ich habe die Rubrik "Lob & Tadel" gewählt.

Hier der Text dessen, was ich auf dem Kontaktformular eingegeben habe (wurde mir auf Wunsch per E-Mail zugeschickt):


Sehr geehrte Damen und Herren, obwohl ich noch nie etwas mit Ihrem Unternehmen zu tun hatte, bekam ich heute persönlich adressierte unerwünschte Werbepost von Ihnen (Ihr Zeichen: xxx/xxxxxxxxx). Daher meine Frage:
Wie sind Sie an diese Daten gekommen?
Ich werde kein Geld für einen Brief ausgeben, in welchem ich der Verwendung meiner Daten für Werbezwecke widerspreche, denn eigentlich dürften Sie meine Daten gar nicht besitzen, ausser, Sie haben sie sich unrechtmäßig beschafft.

Freundliche Grüße

[MeinNameUndAdresse]

Ich widerspreche vorab der Verwendung der in dieser Mail mitgeteilten Daten für Werbezwecke bzw. der Weitergabe an Dritte.


Den letzten Satz habe ich hinzugefügt, da sie nun ja meine E-Mail-Adresse in Zusammenhang mit meiner Postanschrift haben.;)

Ich bekam sofort eine elektronische Bestätigung.

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EDIT: Lesen Sie bitte auch die Reaktion der TARGOBANK

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HINWEIS: Zum Umgang mit nicht adressierter Werbung lesen Sie bitte den Hinweis auf der Seite "Briefwerbung": http://unanne.blogspot.de/p/blog-page_19.html

Mittwoch, 27. Februar 2013

Auch das neue Jahr beginnt mit ihnen...

Neulich ging ich mal wieder in einen Telekom-Shop, um meinen Sozialtarif verlängern zu lassen. Mich wunderte zwar, dass die "Beraterin" ziemlich lange auf der Tastatur herumgehackt hat, was bei den bisherigen Verlängerungen nicht der Fall war, jedoch lächelte sie mich bald an und sagte mir, der Sozialtarif sei geschaltet.

Ein paar Tage später bekam ich die Auftragsbestätigung und traute meinen Augen nicht: statt meines bisherigen Tarifs wurde ein neuer, teurerer Tarif gebucht und dazu der Sozialtarif. Dass ich ca. alle zwei Jahre Probleme mit dieser Verlängerung im Telekom-Shop habe, bin ich ja schon gewohnt, dass mir jedoch etwas gebucht wird ohne vorherige Beratung und Einverständniserklärung, das ist mir neu.

Bei der Hotline wurde mir meine Auffassung bestätigt und der nie erteilte Auftrag storniert. Ich bekam eine Auftragsbestätigung über meinen alten Tarif + Sozialtarif.


Von der Firma EasyCredit erhalte ich nun schon seit einigen Jahren Werbepost. Da ich mit diesem Unternehmen nie etwas zu tun hatte und mich frage, aufgrund welcher Einverständniserklärung ich die Werbung erhalte, habe ich seit Oktober 2012 diee Briefe immer wieder zurückgeschickt mit dem Vermerk, dass ich keine Werbepost mehr wünsche. Leider musste ich die Briefe, da ja kein Absender erkennbar ist bei diesem Unternehmen, immer erst öffnen und dann wieder zukleben.

Da dieser Weg nicht fruchtete, widersprach ich bei der in den Briefen angegebenen Internetadresse der Belästigung durch Werbung. Während das bei Kabel Deutschland, von denen ich auch Jahre lang Werbepost erhielt, ganz hervorragend und schnell geklappt hat, liest man auf der Widerspruchsseite von EasyCredit, dass die Bearbeitung mehrere Wochen dauern kann. Eine Eingangsbestätigung für den Werbewiderspruch erhält man nicht, aber die Werbung hört dann wirklich auf.